An der Wilhelm-Keil-Schule ist Berufswegeplanung ein fester Bestandteil in allen Jahrgangsstufen. Die Vorbereitung auf ein erfolgreiches Leben und die Berufliche Orinentierung sind Bestandteile des Schulcurriculums und im Schulleitbild definiert und festgeschrieben. Die Arbeit der Wilhelm-Keil-Schule wurde mehrmals mit dem Boris-Berufswahlsiegel ausgezeichnet.

Einen großen Beitrag zur Berufswegeplanung leisten unsere Kooperationspartner. Die Wilhelm-Keil-Schule hat zwei Bildungspartnerschaften: Volksbank Remseck und Landschaftsgärtnerei Hörr. Hinzu kommt seit 2018 eine Kooperationsvereinbarung mit der Erich-Bracher-Schule, welche die schulische Weiterbildung abdeckt.

Weitere Partner, wie zum Beispiel Aldi Süd, die Agentur für Arbeit, Allianz Versicherung Mora Estrada, Sparkasse Ludwigsburg, Bäckerei Katz, IHK, Landratsamt Ludwigsburg und viele andere unterstützen uns regelmäßig in unserer Arbeit.

Klasse 5/6

Berufe-Rallye

Schnuppertag im Beruf der Eltern

Anlage eines Ordners für die individuelle Berufswegeplanung der Schüler (bis Klasse 10)

Klasse 7

Sozialpraktikum

Berichtsordner zum Sozialpraktikum

Klasse 8

Tag der Berufe

Projektwoche: Stärken erkennen – Kompetenzen entwickeln

Bewerbermappe erstellen

Bewerbertag

einwöchiges Betriebspraktikum

Betriebserkundungen

Klasse 9

Betriebserkundungen

Ausbildungsbotschafter der IHK

einwöchiges Betriebspraktikum

Projekt: „Schuldnerberatung“ in Kooperation mit dem Landratsamt LB und Sparkasse LB

regelmäßige Sprechstunde des Berufsinformationszentrums (BIZ) an der Schule

Klasse 10

Infoveranstaltungen und Probetage mit und an der Erich-Bracher-Schule

regelmäßige Sprechstunde des Berufsinformationszentrums an der WKS

Projekt: „My Finance Coach“ in Kooperation mit Allianz Versicherung Mora Estrada

Infoveranstaltung Aldi

Am 7. Januar besuchten zwei Vertreterinnen von Aldi Süd die WKS, um den Achtklässlern das breite Spektrum an Ausbildungsberufen im Bereich Einzelhandel (z.B. Verkauf, Büromanagment, Lagerlogistik) vorzustellen.
Neben allgemeinen Informationen zur Firmengeschichte wurden den Schülern die leitenden Ideale des Unternehmens und die Ausbildungsorganisation präsentiert. Weiterhin erhielten sie durch kurze Filme lebensnahe Einblicke in den Alltag von Auszubildenden in verschiedenen Aldifilialen. Nun haben Interessierte die Möglichkeit, einen Schnuppertag oder ein Praktikum in einer Aldifiliale z.B. in Remseck zu absolvieren.

Informationsveranstaltung für Neunt- und Zehntklässler durch die Erich-Bracher-Schule

Am 22. Januar erhielten die Schüler der neunten und zehnten Klassen durch zwei Lehrerinnen der Erich-Bracher-Schule allgemeine Informationen zu Anschluss- und Abschlussmöglichkeiten an der Gemeinschaftsschule.
So wurde beispielsweise besprochen, welche Optionen man konkret mit dem an der WKS erworbenen Haupt- und Realschulabschluss hat, wenn nach Klasse 9 oder 10 noch der nächsthöhere Bildungsschritt gegangen werden soll. Außerdem erfuhren speziell die Zehntklässler, wann sie sich wie für die beruflichen Gymnasien bewerben müssen.
Weiterhin erläuterten die zuständigen Lehrerinnen der EBS die unterschiedlichsten Bildungsangebote an ihrer Schule in Kornwestheim.
Wir danken unserem Bildungspartner für die wertvollen Informationen und Hinweise sowie für die geduldige Beantwortung aller Schülerfragen im Anschluss an die offizielle Gesprächsrunde.

Bewerbertag

Die Wilhelm-Keil-Schule hat als einen Baustein der Berufsorientierung zusammen mit dem Förderverein vor nunmehr 14 Jahren den so genannten „Bewerbertag“ ins Leben gerufen,

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse die Gelegenheit , sich im Führen eines Bewerbungsgespräches zu üben.

Im Laufe dieses Schuljahres werden die Jugendlichen sowohl im Regelunterricht als auch in einer speziellen Workshopwoche auf diesen Tag vorbereitet.

So erstellen sie beispielsweise ihre erste eigene Bewerbermappe mit Anschreiben sowie Lebenslauf und beschäftigen sich mit der Wirkung des persönlichen Auftretens innerhalb einer solchen Gesprächssituation.

Am Bewerbertag selbst stellen sie sich dann „echten“ Firmen- und Personalchefs vor, beobachten Einstellungsgespräche und reflektieren ihre Beobachtungen und Erfahrungen.

Vielen Dank allen externen Partnern, die uns tatkräftig unterstützen und vielen Dank den Betrieben, die uns 2018 unterstütz haben:

CST Computerservice, Allianz VersicherungenMora Estrada, Hauke Erden, Münster Haustechnik, Stadt Remseck, Volksbank Remseck, Sparkasse Ludwigsburg, Bäckerei Mildenberger, Pflegeheim Kleeblatt gGmbH., Metzgerei Theurer, Stadt Ludwigsburg, Zaharztpraxis Frau Dr. Bozad, Jugendreferat Stadt Remseck

My Finance Coach

Nicht nur Lesen und Rechnen – auch der praktische Umgang mit den eigenen Finanzen will gelernt sein. Wie das geht und auch noch Spaß machen kann, zeigt die Initiative „My Finance Coach“, deren Vertreter Herr Mora Estrada vor kurzem wieder an der Wilhelm-Keil-Schule aktiv war. Bei der mehrstündigen Veranstaltung wird zunächst das primäre Ziel verfolgt, die ökonomische Grundbildung von Schü­lerinnen und Schülern der Se­kundarstufe I zu verbessern. Zudem soll für die verantwortungsbewusste Planung mit Geld nachhaltig sensibilisiert werden.

Anhand konkreter Beispiele aus der Lebenswelt der Jugendlichen wurden im Unterricht daher Themen wie Werbestrategien, Kaufentscheidungen, Finanzplanung oder Sparen in die Alltagssprache übersetzt. In diesem Schuljahr fand das Projekt nicht mehr nur ausschließlich in der zehnten Klasse, sondern im Rahmen des neuen Schulfaches Wirtschafts- und Berufsorientierung (WBO) bereits in der Klassenstufe 7 statt. Auf diese Weise findet ein solch wichtiges Themenfeld nun zu einem noch früheren Zeitpunkt seinen Weg in unsere Klassenzimmer.

Ein Leben zwischen Traum und Wirklichkeit – das Projekt „Schuldenprävention“ an der WKS

Tolle Reisen, eine schöne Wohnung, ein schickes Auto oder das neuste Handy – jeder Jugendliche hat Träume. Doch was kostet eigentlich das Leben auf eigenen Beinen nach der Schule?

Um sich darüber vertieft Gedanken zu machen, nahmen die Neuntklässler der Wilhelm-Keil-Schule in den vergangenen Wochen erneut am dreitägigen Projekt „Schuldenprävention“ des Landkreises Ludwigsburg teil. Der erste Veranstaltungstag fand für die Teilnehmer an einem realen Lernort statt und zwar in der Kreissparkasse Ludwigsburg. Vor Ort wurden die Schüler von zwei Auszubildenden der Bank in die Grundlagen des Finanzwesens eingeführt. Sie erklärten beispielsweise was ein Girokonto ist, wie man Geldüberweisungen tätigt oder gaben Einblicke in verschiedene finanzielle Anlagemöglichkeiten. Zudem hatten die jungen Bankbesucher Gelegenheit, den Experten zum Thema „Bankausbildung“ Fragen zu stellen.

Der folgende Projekttag wurde auf dem Landratsamt Ludwigsburg abgehalten, wo die Schülergruppe von Fr. Lachenmaier, der Beauftragten für Schuldenprävention des Landratsamtes Ludwigsburg, betreut wurde.

Das große Thema war der verantwortungsvolle Umgang mit den persönlichen Finanzen. Einblicke in den Alltag der Schuldnerberatung, spezielle Arbeitsblätter und Filme sowie rege Diskussionen verdeutlichten den Jugendlichen, wie schnell man etwa durch unerwartete Arbeitslosigkeit, Mietrückstände, hohe Mobilfunkrechnungen, Online-Spiele oder auch Ratenkäufe in die Schuldenfalle tappen kann.

Am letzten Aktionstag, der die Vermittlung elementarer Grundlagen einer verlässlichen Haushaltsplanung zum Ziel hatte, besuchte Fr. Lachenmaier die Schüler in ihrem Klassenzimmer.

Sie sollten das bisher erworbene Wissen und ihre Planungskompetenz nun mithilfe einer simulierten Lebenssituation testen, indem sie in Kleingruppen unter Einhaltung eines strengen Budgets ihre erste eigene Wohnung ausstatteten. Bereits während der Planung stellte man schnell fest, was und wie viel ein selbständiges Leben kosten kann und wie wichtig es ist, vorausschauend zu kalkulieren, wenn man seine Wünsche realisieren will.

Maßgeblich vorbereitet und durchgeführt wurden die lehrreichen Tage von Frau Lachenmaier, der an dieser Stelle  nochmals ein großes Dankeschön ausgesprochen werden soll. Mit ihr zusammen konnten die Jugendlichen für das wichtige Thema sensibilisiert werden und ein erster Grundstein für den verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Geld ist hoffentlich gelegt.